Werk + Leben

KLEIDERWERK / Umsetzung

KLEIDERWERK wurde im Oktober 2016 in der Galerie GRAZY der Werkstadt Graz installiert. In einem ersten Modul erlaubten einfache und klare Zielsetzungen ein unmittelbares Einsteigen der interessierten Frauen.

Die erste Kontaktaufnahme erfolgte über ein Flüchtlingshaus der Caritas Steiermark, einem ehemaligen Gasthof in Andritz in Graz. Link: https://www.caritas-steiermark.at/hilfe-angebote/migrantinnen-fluechtlinge/unterbringung/

Das Projekt ist auf großes Interesse gestoßen: Sieben Frauen waren sofort bereit sich bei KLEIDERWERK zu engagieren. Mittlerweile haben mehr als 12 Personen am Projekt KLEIDERWERK teilgenommen. Manche mussten sich auf Grund veränderter Lebensumstände zurückziehen, das Interesse ist groß, immer wieder kommen interessierte Frauen aus unterschiedlichen Ländern dazu, die so oft als möglich die Option KLEIDERWERK nutzen.

Schere und Stoff kamen von der ersten Minute an zum Einsatz. Begleitet von den beiden Projektleiterinnen Lea Sonnek und Barbara B. Edlinger sowie der Künstlerin Alexandra Hammond wurden die ersten Änderungen vorgenommen und auch das erste Kleid war bald entworfen.

Dokumentiert wurden die ersten Schritte von Haley Ballard, Künstlerin und Modefotografin aus London, New York.

Im Februar 2017 konnten die neuen Räume in der Sporgasse 16 im 2. Stock bezogen werden. Die Kleiderwerkstatt wurde sehr einfach mit den notwendigen Mitteln ausgestattet: Nähmaschinen, eine Bügelstation, Tische, Stühle und Regale bieten so eine gute Arbeitsgrundlage. Mittlerweile können bereits einfache Anfertigungen in Begleitung von Fachkräften durchgeführt werden.

Das Projekt entwickelt sich kontinuierlich weiter. Ziel ist es, eine funktionierende Schneiderwerkstätte aufzubauen, die bestenfalls zu einer Existenzgrundlage für involvierte Frauen werden kann.

Betreut werden die Frauen in erster Linie von Lea Sonnek, einer ausgebildeten Schneidermeisterin und Barbara B. Edlinger, Künstlerin, sowie interessierten, freiwilligen Helferinnen und Unterstützerinnen des Projektes.

In diesem Rahmen wird es möglich sein, Fähigkeiten zu erkennen und weiterzuentwickeln, Interesse zu wecken bzw. zu stärken. Ein engagiertes und motiviertes Team formiert sich.

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