Willkommen in der Werkstadt Graz
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Mit MOZART wird durch alle existierenden und vorstellbaren Lebensräume geschnitten. Mit grenzenloser Euphorie, wird, nur mehr in halbwertszeitlichen Dimensionen messbar, kurzweiliger UNTERHALTUNGSWERT als Lebensmittel geboten. Dass es sich dabei allerdings um die Resonanz- und Bedeutungsräume von KUNST handelt blitzt einzig als Spiegelneuronenfeuer in der menschlichen Gehirnlandschaft. |
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Joachim BAUR “AUSTRIAN SOUNDCHECK FRONTISPIECE - Mozart (Schneeflockerl)", 1994, computergesteuerte Wand-maschine, New York, (steirischer herbst´94) “...das Raumkonzept für AUSTRIAN SOUNDCHECK - Knitting Factory, New York, zeigt eine komprimierte Darstellung der Bild/Produkt gewordenen Musik österreichischer Wirtschaft/Kultur. FRONTISPIECE macht den Bereich der Tonlosigkeit in der Musik - mit Produkten und deren Etiketten sichtbar. FRONTISPIECE reflektiert im alchemistischen Sinn einer musique chimique (unhörbare Musik) die Wertigkeit von Musik im “Musikland Österreich”. THE FRONTISPIECE.” (aus / from: BOOKLET “AUSTRIAN SOUNDCHECK”, steirischer herbst ´94 / styrian autumn ´94; austrian soundcheck - Otmar Klammer) Mozartkugel (Praline), Fanfare (Haselnußröllchen), Swing (Strumpfhose), Serenade (Bonbonniere), Bolero (Wein), Concerto (Streichkäse), Fa (Deo), Banjo (Minischoko), Samba (Zigarren), Intermezzo (Katzenfutter), etc. |
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“MOZART-TEMPEL”, 1792, Graz, Schubertstraße 35 Dieser Pavillon im Garten des Hauses Schubertstraße 35 ist die erste Mozart-Gedenkstätte der Welt, geplant noch zu dessen Lebzeiten, fertiggestellt 1792 vom Grazer Kaufmann Franz Deyerkauf, einem glühenden Verehrer des Komponisten. In seinem Haus, heute Murgasse 2, wurden einige Werke Mozarts zum ersten Mal aufgeführt. |
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Irene ANDESSNER „I.A. Mozart(?)“, 2005/2006 Das Projekt „I.A. Mozart(?)“ - Initiiert von der „Mozart 2006 Salzburg“- Organisation produziert Irene Andessner in Salzburg die Werkgruppe „I.A. Mozart(?)“. Das Fragezeichen im Projekttitel steht für die in Klammern gesetzten Fragezeichen in Bildunterschriften, die Unsicherheiten bezüglich Datierung, Identität der dargestellten Person oder des Malers eines historischen Künstlerporträts anzeigen. Dies trifft auf viele sogenannte Mozart-Porträts zu, so auch auf das 1785 von Joseph Grassi gemalte „Porträt eines Mannes (Mozart?)“, das Andessner nachinszeniert. In dieser (selbst)darstellerischen Arbeit reflektiert sie das fragliche, wechselhafte Bild, das sich die Gesellschaft von Mozart (wie von Künstlern generell) über die Zeiten hinweg macht – die Bilder, in deren physiognomischen und charakterlichen Identifikationen sich vielmehr die zeitgeistgebundenen Interpreten als der vorgeblich Dargestellte vermitteln. Der Gedanke der Identifikation des Darstellenden mit dem Dargestellten drückt sich in Irene Andessners Werktitel aus, der sich mit ihren enthaltenen Initialen (I.A.) wie die Frage „I am Mozart ?“ liest. |
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Neue Mozartkugel mit Fragezeichen? Im Jahr 250 nach Mozarts Geburt werden schätzungsweise 250 Millionen Mozartkugeln produziert. Ins Rollen gebracht hat sie der Salzburger Konditor Paul Fürst 1890 – und seinen Nachmachern unpatentiert vererbt. Lizenzfrei krümmen sich auch die kopierten Mozart-Konterfeis über die Pralinen. In die Lawine der Komponistenköpfe mischt sich im Mozartjahr 2006 ein neues Gesicht – das von Irene Andessner. Die Performance-Künstlerin hat sich in die Maske eines historisch ungesicherten Mozart-Porträts begeben und ihre „Mozart(?)Kugeln“ entpuppen sich erst auf den zweiten Blick als Persiflage mit applizierten Echtfotos. Mit seiner verfeinerten Rezeptur möchte der Chocolatier und Chefkoch vom Hotel Erzherzog Johann Graz das Salzburger Vorbild der Mozartkugel auch geschmacklich übertreffen. |
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PIRMIN BLUM "PARTNERCHEN" (PARTNERS, ALLIES, PLAYMATES), 2006, Video Abbildung: Drehaufnahmen zu "PARTNERCHEN", Fotoarchiv: WERKSTADT GRAZ |
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DEUTSCHBAUER / SPRING |
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STEFANIE ERJAUTZ “Jüngling Mozart”, 2005 Trikot, Watte, Strümpfe, Wolle, Draht, Stoff, Holz, Leder; mit beweglichen Gelenken, Höhe: 140 cm |
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HANAKAM & SCHULLER, "MOZART IN DOSEN", 2006 |
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Die Nachkommen der Familie Mozart |
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ALFRED RESCH "MOZART – KONSUMTRANSPORTER", 2006 |
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ALFRED RESCH “MOZART – Klaviaturen-Schiff”, 2006 |
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ALFRED RESCH “MOZART – Orchester-Container-Schiff”, 2006 |
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ALFRED RESCH “MOZART – Dirigenten-Schoner”, 2006 |
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JOSEF TAUCHER / CHRISTINE ELISABETH HOLLERER |
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GOETHIT FeOOH |
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