- 89,2°
- 68,2°
- 47,2°
- 26,1°
- 5,1°
+ 15,9°
+ 37°
+ 58°
               
   
 

WETTERFLECK (- 89,2 / + 58,2 )

   
   
 

Ein im Rahmen von “auszeit - HANNS KOREN BEDENKJAHR 2006” realisiertes DVD / Internet Projekt zum Phänomen Wetter.
Mit dem Motiv des von Hanns Koren getragenen Kleidungsstück Wetterfleck haben wir uns auf die Suche nach “Wetterberichten” und “Wettervorhersagen” gemacht und beachtliche wissenschaftliche, philosophische und künstlerische Beiträge gefunden.

Die dabei entstandene DVD und die daran geknüpfte Internet-Dokumentation bilden dabei das gemeinsame virtuelle
"Wettergebäude". Joachim Baur / WERKSTADT GRAZ 2006/2007

“Das, was wir in Zukunft gemeinsam haben werden, d.h. was uns einigermaßen verläßlich aneinander zu binden vermag,
werden in Zukunft nicht mehr Glaubenssätze, Programmatiken, Weltbilder, Evidenzerlebnisse oder auf andere Art begründete Wahrheitsansprüche sein, sondern Probleme - unlösbare Probleme” (Bazon Brock)




 
  Mit Beiträgen von: Markus Bader, Joachim Baur, Franz Blaas, Pirmin Blum, Bazon Brock, Andreas Leo Findeisen, Konrad Frey, Rainer Ganahl, Terry Gosden, G.R.A.M., Heidi Grundmann, Horst Gerhard Haberl, Peter Hauenschild, Kurt Hennrich, Peter Gerwin Hoffmann, Martyn Jacques, Anna Jermolaewa, Gottfried Kirchengast, Johannes Koren, Josef Klammer, Alois Krenn, Helga Kromp-Kolb, Petra Maitz, Karl Neubacher, Roswitha Orac-Stipperger, Ruth Ritter, THE TIGER LILLIES, Timm Ulrichs, Peter Weibel, Udo Wid, Franz Xaver
   
   
 

Markus Bader
"Bergfernsehen", 1993
Medieninstallation
http://www.natural-reality.de/bergfernsehen

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Joachim Baur
"Window", 1986/1999
Elektrochemisches Environment
"die medienskulptur WINDOW sendet mit hilfe ihrer selbst erzeugten energie die eigene empfindsamkeit an das internet: http://window.mur.at ausschlaggebend für die höhe des stromflusses sind die umweltbedingungen die direkten einfluß auf die bildung einer konzentrierten elektrolytlösung haben, daher sendet WINDOW als letzte datei noch über den zeitpunkt eines "globalen unwetters" hinaus, wenn andere betriebssysteme bereits den geist aufgegeben haben."

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Pirmin Blum
"Rainman", 2006
Video, 3 Minuten
http://www.ebensperger.net

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Bazon Brock
Professor für Kunst und Ästhetik, Universität Wuppertal
"Lustmarsch durchs Theoriegelände", Schirn Kunsthalle Frankfurt
Workshop 27.3.2006
http://www.bazonbrock.de

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Andreas Leo Findeisen
Medienphilosoph
http://www.akbild.ac.at/archive.php?l=de&c=200&a=797

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Konrad Frey
“Kuhwickel” 1967
"die Kuh wandelt sich ihr Klima selber - Architektur ohne Gebäude"
http://www.nextroom.at/actor_project.php?actor_id=4122&kind_id=1

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Rainer Ganahl
"Basic Korean", 1998
Rainer Ganahl lernte im Rahmen des Gastkünstlerprogramm der WERKSTADT GRAZ mit in Graz lebenden Koreanern 5 Tage 5 Stunden täglich Koreanisch. "Fremdsprachenlernen ist schon seit vielen Jahren Teil meiner Kunstpraxis, die sozialkritisch Verhältnisse mit dem sprachlichen, ethnischen und sozialen Anderen untersucht. Probleme von Eurozentrismus sollen ebenso angeschnitten werden wie auch Zusammenhänge von Wissen, Information und Macht", Rainer Ganahl, Graz, 13.03.1998
über: Religion, Macht und Wetter
http://www.ganahl.info

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Terry Gosden
Marsa Open Centre - Malta
La Valetta, 1.10.2006
Malta / EU-Aussengrenze: "...je nach Wetterlage dauert der Versuch mit selbst gebauten Booten von Afrika aus die Insel Malta zu erreichen ca. 3 - 9 Tage, dabei sterben fast 70% der Flüchtlinge."
http://www.migrationisland.org/uncategorized/marsa-open-centre-in-malta-part-i/

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G.R.A.M.
"Zephyr", 2007
Video, 1,5 min
http://werkstadt.mur.at/gram/arbeit.html

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Heidi Grundmann
aus: "Ressource Kunst"-Die Elemente neu gesehen
DuMont, 1989
Aufnahme: Elisabeth Zimmermann / ORF Ö1Kunstradio, 25.1.2007
http://www.kunstradio.at

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Horst Gerhard Haberl
HANNS KOREN PREIS 2006
Sulz, 26.1.2007
http://134.96.77.91/61+M57f43d8977d.html

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Peter Gerwin Hoffmann
"Witterung-Zeit", 1984
Kunst am Bau, GWS-Siedlung, Graz-Göstingerstrasse
http://www.neuegalerie.at/06/hoffmann/cover.html

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Anna Jermolaewa
Ausschnitt aus: "Pelzhaube", 2004
Gesamtlänge: 18 Minuten
http://www.mezzaningallery.com/templ/mezzanin/index.php

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Gottfried Kirchengast
Wegener Zentrum für Klima und Globalen Wandel - Universität Graz
http://www.wegcenter.at

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Univ.Prof.Dr. Hanns Koren, 1906-1986, Kulturlandesrat der Steiermark, 1957-1970
Landtagspräsident der Steiermark, 1970-1983 Begründer von "Trigon" Dreiländerbiennale für zeitgenössische Kunst (Österreich, Italien, Jugoslawien), 1963, Begründer des "Steirischen Herbst", 1968
http://www.hanns-koren-auszeit.at

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Josef Klammer
TELAY
Sequenz-Loop aus TELAY uraufgeführt am 28. Mai 1993,
Künstlerhaus Graz, im Rahmen von Entgrenzte Grenzen / KULTURDATA
http://klammer.mur.at

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Alois Krenn
"Peter Weibel als Wolke im Anzug",
Bleistiftzeichnung, 2007
http://www.artfacts.net/index.php/pageType/artistInfo/artist/106938

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Helga Kromp-Kolb
(Wissenschafterin des Jahres 2005)
Institut für Meteorologie an der Universität für Bodenkultur Wien
http://forschung.boku.ac.at/fis/suche.person_uebersicht?sprache_in=de&person_id_in=3431

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Petra Maitz
Künstlerin
Kunstpreis des Landes Steiermark für zeitgenössische bildende Kunst, 2006
"Wetterbericht", 1993
(aus der Sammlung: Neue Galerie am Landesmuseum Joanneum, Graz)
http://www.basis-wien.at/cgi-bin/browse.pl?t=fipo.tpl&fipoid=15369


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Karl Neubacher
"Zimmerlinde (indoor lime)", 1975
Kamera: Wilhelm Gaube
16mm / Farbe
Dauer: 9 min 19 sek
Kontakt: DI Michael Neubacher

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Roswitha Orac-Stipperger
Volkskundlerin
Volkskundemuseum am Landesmuseum Joanneum (Steiermark, A)
http://www.museum-joanneum.steiermark.at

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Ruth Ritter
liest "Eine Art Einleitung"
aus "Der Mann ohne Eigenschaften" (1942/1952)
von Robert Musil
http://cba.fro.at/show.php?lang=de&type=sendungen&sort=4&PHPSESSID=28c6f69fbd6

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THE TIGER LILLIES
song written by Martyn Jacques
The Tiger Lillies
copyright Misery Guts Music
http://www.tigerlillies.com

film by Franz Blaas, Peter Hauenschild
drawings: Franz Blaas
modelling and animation: Peter Hauenschild
editing: Kurt Hennrich

thanks to: The Tiger Lillies, Sophie Seashell, Joachim Eckl
supported by: Land Oberösterreich, Institut für Kulturförderung (hier Logo)
produced by: (Logo Fischerfilm), copyright 2003
http://www.ebensperger.net

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Timm Ulrichs
aus: "Der Blitz - ein Zeichen Gottes?"
http://de.wikipedia.org/wiki/Timm_Ulrichs

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Peter Weibel
Künstler und Theoretiker
ZKM - Zentrum für Kunst und Medientechnologie Karlsruhe, 29.3.2006

"WIND", 1975
(aus der Sammlung: Neue Galerie am Landesmuseum Joanneum, Graz)
http://on1.zkm.de/zkm/stories/storyReader$975

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Udo Wid
"ELF" (Extreme Low Frequencies), 1975
Forschungsprojekt in Zusammenarbeit mit der Österreichischen Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik, Ottensteiner Stausee, 8.6.2006

Philosophie: die 4 Kulturen: http://www.inst.at/trans/15Nr/01_5/wid15.htm
Kunst: 40 Tage Leben in der Sezession: http://www.secession.at/art/1999_wid_d.html
Wissenschaft: ELF-Messstation im Wald: http://www.kunstradio.at/2001B/30_09_01.html
Alltag: Interview über Tägliches: http://www.fabrikanten.at/aussteiger/downloads/df-interview-wid.pdf

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Franz Xaver
Erdsicht II
1993
http://kunstlabor.at

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Kältepol


Mit Kältepole bezeichnet man jene Gebiete der Erdoberfläche, in denen im Regelfall die tiefsten Temperaturen des jeweiligen Kontinents, eines Staates oder sogar der gesamten Erde gemessen werden. Der absolute Kältepol liegt auf unserem Planeten im Zentrum der Antarktis.

Der globale Kältepol, an dem die tiefste jemals gemessene Temperatur der gesamten Erde gemessen wurde bzw. wird, wird auch als "absoluter Kältepol" bezeichnet:

* Forschungsstation Wostok-Station (russisch für Osten) in der Ost-Antarktis
o 1997: - 91,5 °C (angeblich, nicht offiziell bestätigter Wert)
o 1983: - 89,2 °C (bestätigter Wert, daher Kältepol für die gesamte Erdoberfläche)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
http://de.wikipedia.org/wiki/K%C3%A4ltepol


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Hitzepol

Das Wort Hitzepol stellt die Analogie zum Kältepol dar, beinhaltet aber auch einen gewissen Widerspruch. Denn man stellt sich die größte Sonnenhitze wohl entlang eines Bandes nahe am Äquator vor.

Die höchsten Temperaturen treten aber in den mittleren Tropen auf der Nordhalbkugel der Erde auf, weil in den inneren Tropen die viele Bewölkung die Extremtemperaturen dämpft. Die Einstrahlung wirkt mit der Zeitdauer mal dem Sinus der Sonnenhöhe, und letzterer ist in den Wüstenzonen der Erde kaum geringer als am Äquator.

Um die höchste jemals gemessene Temperatur wetteifern derzeit zwei Orte* Death Valley in Kalifornien maß am 10. Juli 1913 56,7 Grad Celsius.

* El Azizia (El Asisija) in Libyen maß am 13. September 1922 sogar 58 Grad Celsius während eines Sandsturms, und nochmals im August 1923.

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
http://de.wikipedia.org/wiki/Hitzepol


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