Aktuelle Ausstellung

Mari Ishikawa

SHADOW

 

Eröffnung: Freitag, 23. Juni 2017

GRAZ KUNST, Sporgasse 20, A-8010 Graz

 

Was ist Realität?  Diese Fragen stellt sich Mari Ishikawa.
In ihrem Schaffensprozess wird Mari Ishikawa selbst zur Schöpferin, lässt wie die Natur Elemente wachsen und wuchern. Dabei entwickelt sie eine gänzlich eigenständige Formensprache. Der Schmuck von Mari Ishikawa ist geheimnisvoll und entführt uns in eine andere Welt. Ihr Halsschmuck, ihre Broschen und Ringe sind facettenreiche und äußerst homogene Schmuckstücke, die wie natürlich gewachsen erscheinen. Dabei hält Mari Ishikawa einen Moment dauerhaft fest, der sonst einer kontinuierlichen Veränderung unterworfen wäre. Beim Betrachten ihres Schmucks kommen aber auch poetische Momente auf, werden Geschichten und Erinnerungen ablesbar, die uns zum Innehalten aufrufen. Der Schmuck von Mari Ishikawa zeigt deutlich, welche Schönheit uns auch im scheinbar Banalen umgibt. Wir sollten die Einladung annehmen, beim nächsten Spaziergang genauer hinzusehen, denn dann erst werden wir der Schönheit und des Reichtums unserer Umgebung gewahr.

-Dr. Monika Fahn
Geschäftsführerin des Bayerischen Kunstgewerbevereins e.V.

 

What is reality? These are questions posed by Mari Ishikawa.
In her creative process, Mari Ishikawa herself becomes a creator, making elements grow and proliferate as nature does. In doing so, she develops an aesthetic all of her own. The jewellery of Mari Ishikawa is mysterious and takes us into another world. Her necklaces, brooches and rings are multifaceted and extremely uniform pieces of jewellery which look as if they’re naturally grown. In making them, Mari Ishikawa captures an eternal moment that would otherwise be continuously changing. A close look at her jewellery also gives rise to poetic moments and summons stories and memories that cause us to pause. Mari Ishikawa’s jewellery is an illustration of the beauty that surrounds us, even in the apparently banal. We should accept the invitation to look more carefully next time we’re out for a walk. Then and only then will we become aware of the beauty and the richness of the world in which we live.

-Dr. Monika Fahn
Managing Director of the Bavarian Crafts Council (BKV)

 

Biography

1964 Born in Kyoto, Japan
1982–86 Master degree of art, Nara University of Education, Japan
1993–94 Studied jewelery making, Hiko Mizuno College Of Jewelery, Japan
1994–2000 Studied jewellery at the Munich-Academy of Fine Art, Germany
1999 Master student, Munich-Academy of Fine Art
2001 Diploma at the Munich-Academy of Fine Art
2000 Summer Academy 2000, Porzellanmanufaktur in Nymphenburg

Awards
2012 The Elizabeth R. Raphael Founder’s Prize, 2.Prize, Pittsburg, USA
2010 The Award “Bayerischer Staatspreis 2010” International handcraft fair, Munich
2009 Advancement award for applied art 2009, Munich
2007 Tahitian Pearl Trophy ,2. Prize
2000 Herbert Hofmann Award, „Schmuck 2000“, International handcraft fair, Munich
2000 Böhmler Art Award, 1. Prize, Munich, Germany
1998 Scholarship, Munich-Academy of Fine Art, Germany
1997 8th Itami City Contemporary Craft Award, Japan
1996 Scholarship, Munich-Academy of Fine Art, Germany

Work in public collections
Museo deli Argenti, Palazzo Pitti, Florence, Italy
Dallas Museum of Art, Dallas, USA
Museum of art and design, New York, USA
Jewellery museum Pforzheim, Germany
Hiko Mizuno Collection, Tokyo, Japan
GrassiMuseum Leipzig, Germany
Pinakothek Der Moderne, Munich, Germany
Ville de Cagnes-sur-Mer, France
Helen W. Drutt Collection, Pennsylvania USA
Deutsches Goldschmiedehaus Hanau, Germany
Museum für Kunst und Gewerbe, Hamburg, Germany



Fotos: Dirk Eisel

Aktuelle Ausstellung

STORIES OF REMEMBRANCE

Eröffnung am 7. Juni, 18:30 Uhr
A cappella-Performance „Fluchtrouten“ von Irina Karamarkovic

WERKSTADT GRAZ / GALERIE GRAZY
Sporgasse 16, hofseitig, 8010 Graz
Ausstellungsdauer: 7.-30. Juni 2017

Die Jugoslawienkriege haben mehr als eine Millionen Menschen aus ihren Häusern und Lebensräumen vertrieben. Einige von ihnen fanden ein vorübergehendes oder dauerhaftes Zuhause außerhalb ihrer Landesgrenzen. Ihre Spuren – ihre Geschichten – helfen uns ihre Vergangenheit besser zu verstehen und nachzuvollziehen, denn Verständnis und Empathie sind das Kernstück von Solidarität. Die Bilder zeigen nicht nur das Schicksal der geflüchteten Menschen der Jugoslawienkriege  sondern weisen auch auf Flucht und Migration und die aktuellen Geschehnisse hin.

Diese Ausstellung will zu einer friedlichen Zukunft Europas und einem besseren Miteinander beitragen.
 
 

Freier Eintritt!

Information und Anmeldung
ACPC – Österreichische Gesellschaft für Kinderphilosophie
Phone: +43 (0) 316 90 370 201
Fax: +43 (0) 316 90 370 202
kinderphilosophie@aon.at
www.kinderphilosophie.at

 
 
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Kreatives Europa
 
 
 

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Fotos Eröffnung: Wolfgang Croce / Croce & Wir